Brüne
Schloen
Brüne Schloen widmet sich aktuell der gegenwärtigen Kulturkrise, davon insbesondere dem durch Trump samt anderen Autokraten ausgelösten Chaos als System. Zurzeit arbeitet er an der Politikkrise der BRD und an der neuen Staatsräson, außerdem an einem neuen Buch mit dem Arbeitstitel Falsche Staatsräson.
Über den Autor
Publikationen & Themenschwerpunkte
Mit seinen neueren Veröffentlichungen widmet sich Brüne Schloen Themenschwerpunkten wie der Zivilisations- und aktuellen Kulturkrise. Davon handelt insbesondere sein 2026 beim Springer-Gabler Verlag herausgegebenes Sachbuch Chaos als System. Darauf aufbauend auch sein neuestes, noch in Ausführung befindliches Buchprojekt mit Arbeitstitel Falsche Staatsräson.
All diese Publikationen hat er aus seiner bisher zehnjährigen Tätigkeit als hauptberuflicher Autor und ehrenamtlicher Wirtschaftsprüfer über wirtschafts- und sozialpolitische Publikationsschwerpunkte entwickelt. Wobei ihm die meisten dieser Themenbereiche auch schon während seiner vorherigen Berufstätigkeit in der Rechts- und Wirtschaftsberatung, davon die letzten 35 Jahre als selbständiger Wirtschaftsprüfer, am Herzen lagen.
Nur fehlten ihm zu deren valider Aufarbeitung während seiner herausfordernden Tätigkeit als interdisziplinärer Teamkoordinator schlicht die Zeit. Letztere reichte gerade noch für Fachartikel über das damals im Zentrum seines Berufslebens stehende Stiftungs-, Gesellschafts- und Steuerrecht nebst Innovationsfinanzierung. Nicht aber zur systematischen Durchleuchtung von weit darüber hinausreichenden Basisproblemen auf makrosozialer Ebene betreffend vor allem Probleme unserer aktuellen systemischen und gesellschaftlichen Verfasstheit.
Dies alles änderte sich vor zehn Jahren durch seinen Herzinfarkt, der ihn abrupt zur Aufgabe seines bis dahin termingetriebenen Arbeitsrhythmus zwang.
Unter Berücksichtigung vor allem von Vorarbeiten seiner ehemaligen Mitstreiter in der „Gesellschaft für Unternehmenskultur", nämlich seinem verstorbenen Kollegen Benediktus Hardorp sowie dem DM-Gründer Götz Werner, entschied er sich, die Finanzierbarkeit und politische Umsetzbarkeit eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) systematisch aufzuklären.
Dazu erschienen Interviews in SPIEGEL ONLINE einschließlich Streitgesprächen mit Gewerkschaftsvorständen. Ferner initiierte er einen intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Mitgliedern des „Grünen Netzwerks Grundeinkommen" wie auch Wissenschaftlern und Aktivisten, die sich intensiver mit dem BGE-Thema befassten.
All das führte ihn zu einer immer umfassenderen Charakterisierung des Begriffs „Klimasolidarität" sowie zu deren Erreichung notwendiger, zivilisatorischer Rettungsstrategien.
Allerdings musste Brüne Schloen nach gut fünfjähriger, hauptberuflicher Autorenschaft erkennen, dass nicht nur die politische Entwicklung in Deutschland, sondern auch die globale überhaupt in eine ganz andere Richtung als die von ihm immer wieder angestrebte verlief. Nämlich bis zu Corona in der BRD noch weitgehend verdeckt, dann aber unverkennbar in eine immer stärker abfallende Richtung. In den USA deuteten sich solche Tendenzen, wie wir heute alle im Rückblick mehr oder weniger betroffen erkennen müssen, schon Jahrzehnte zuvor an.
Und so erwuchsen schon ab 2024 für Brüne Schloen Zweifel, ob nicht aus Mangel an wirklich freien Menschen in der in der BRD erkennbaren Hasenfüßigkeit samt Realitätsverdrängung in den Führungs- und Parteienmehrheiten der so genannten politischen Mitte eine Trendumkehr überhaupt noch möglich ist? Was ja auch von dem ansonsten so optimistischen Professor Münkler wegen des Fehlens von strategischen Köpfen gerade auch in Deutschland in Zweifel gezogen wird. Wodurch es der von ihm für die BRD angemahnten Funktion eines „Servant Leader" für Europa kaum gerecht werden dürfte.
Vor dem Hintergrund der zuletzt angedeuteten Prozesse und Defizite mahnt B. Schloen zwar weiterhin Rettungsmaßnahmen wie z.B. einen Systemwandel über die von ihm charakterisierte „zusatzschuldenfreie Finanzpolitik" sowie Pressefreiheit schützende „IT-Plattformpolitik" an. Nur muss er in seinem jüngsten, oben genannten Buch einräumen, dass selbst Diskurse zu solchen Rettungsstrategien in dem aktuell anwachsenden Kulturchaos weitgehend „unter die Räder" zu kommen drohen.
Deshalb geht er stärker als zuvor auf die Hintergründe und Verursachungen des unübersehbar voranschreitenden kulturellen Zerfalls, nämlich jene finsteren Mächte ein, die ein „Chaos als System" globale Wirklichkeit werden lassen.


