Geboren am 11.07.1944 in Zeven begann mein beruflicher Werdegang 1970 als Wissenschaftlicher Assistent an der Rechts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster. 1972 übernahm ich die Aufbaubegleitung des Instituts für Kooperationsforschung an der Universität Hohnheim (Stuttgart); 1974 schloss ich meine wissenschaftliche Laufbahn durch Promotion über die Vertikale Integration landwirtschaftlicher Verbundunternehmen ab.

Nach Prüfungsleitertätigkeiten in verschiedenen Wirtschaftsprüferkanzleien habe ich 1980 das Wirtschaftsprüferexamen abgelegt und sogleich mit RA und Notar in Bremen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gegründet, deren Vorstand ich unverändert bin.

Der Schwerpunkt meiner WP-Tätigkeit lag:
  • in der Leitung intersozietärer Projektteams für Rechtsanalysen, nebst Umwandlung von Gesellschaften
  • der Begleitung von Unternehmernachfolgen nebst mittelständischer Altersvorsorge
  • der Erstellung von Gutachten nach § 44 Landwirtschaftsanpassungsgesetz
  • der Umwandlung von Nachfolge-LPG’s.
In jüngster Zeit habe ich auf Grundlage ganzheitlicher Finanzplanungen Unternehmerfamilien und Landwirte begleitet, die ihr Betriebs- und Privatvermögen über Familiengesellschaften zum besseren Zusammenhalt organisieren. Dies geschieht oft durch Kombination von Familiengesellschaften, die eine besondere Innenarchitektur aufweisen.

Die zuletzt angedeutete Architektur wird auch Familienfond - "protected asset" - genannt. Elemente dieser Architektur in Kombination mit Landwirtschaftsgesellschaften besonderer Art eignen sich auch zur Sicherung von Pacht- oder Eigentumsflächen mit horizontaler und/oder vertikaler Kooperation in der Landwirtschaft. Dies betrifft auch das Thema Bodenfonds.

Zum obigen Tätigkeitsbereich habe ich neben einem Lehrbuch für Wirtschaftsprüfer veröffentlicht:
  • Lagebericht und Unternehmenspotenzial, in: Der Betrieb, 1988 (33. Jg.)
  • Neue Wege der Mittelstandsfinanzierung – Financial Engineering, in: Kreditpraxis 3/1993 (Th. Gabler Verlag – Wiesbaden), S. 25 ff.
  • Die Nachfolge regeln durch Stiftungen und Trusts, in: Kreditpraxis 6/1993, S. 20 ff.
  • Generationsübergreifender Vermögensschutz - Familienfonds bietet Vorteile der Familienstiftung mit großer Flexibilität, in: finEST planner report - Ausgabe 04/2007, www.finest-planner.ne

Im April 2007 veröffentlicht Stiftung und Sponsoring den nachfolgenden Artikel (Auszug):

BGB-Stiftungen sind wenig flexibel. Das gilt trotz eingeschränkter staatlicher Kontrolle auch für Familienstiftungen, weil diese steuerrechtlich bei substanzieller Änderung ihrer Satzung nach Auffassung der Finanzverwaltung grundsätzlich wie eine „neue“ Stiftung veranlagt werden, was ab einem mittleren Vermögensumfang zu kaum vermittelbaren Steuerfolgen führen kann. Derartige Barrieren bedeuten ein gravierendes Handicap generationsübergreifender Nachfolgegestaltungen, die stets langfristig angelegt sein sollten. Zunehmender Anpassungsbedarf, raschere Familien- und Lageveränderungen und psychologische Hemmnisse gegenüber dem „Weggeben“ (Stiften) von versorgungsnotwendigem Eigentum machen Flexibilität immer wichtiger, je langfristiger Vermögensbindungen ausgestaltet sein sollen. Deutsche haben daher bisher in Deutschland offensichtlich weniger Familienstiftungen errichtet, als dies im Ausland über Ersatzkonstrukte wie angelsächsische Trusts, niederländische Stiftungen oder die jüngst zu Recht in den Fokus von Ermittlungsorganen gelangten Liechtensteiner („Strohmann-)Stiftungen geschehen ist. Auch nach deutschem Recht lassen sich aber Vermögensnachfolge und asset protection flexibel regeln.

Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie bitte auf folgenden Link: STIFTUNG – FLEXIBEL (PDF, 57 Kb).

Mitgliedschaften bestehen in:
  • Agrarsoziale Gesellschaft e.V., Göttingen
  • ASU – Arbeitsgemeinschaft selbständiger Unternehmer
  • Deutsch-amerikanische Gesellschaft, Bremen
Dr. Brüne Schloen, Wirtschaftspüfer
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Dr. Brüne Schloen
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